Einladung in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zum Vortrag:
„Siebold und die Öffnung Japans nach Westen“ mit Wolfgang Klein-Langner am Donnerstag, dem 26. Mai 2011, 19.30 Uhr



In den Berichten über die preußische diplomatische Mission nach Ostasien, deren Ergebnis der Vertragsabschluss mit Japan am 24. Januar 1861 war, taucht auch der Name Philipp Franz von Siebolds auf. Nach der Vertragsunterzeichnung kam es zu einem persönlichen Treffen zwischen dem Diplomaten Graf Eulenburg und dem Japanforscher von Siebold, der als deutscher Arzt in holländischen Diensten bei den Bemühungen um die Wiederöffnung des seit dem 17. Jahrhundert abgeschlossenen Japan mitgewirkt hatte, indem er Gedanken für eine geordnete Zulassung anderer Handelsnationen entwickelte und Vertragsformulierungen in Holland und Russland vorlegte. Ihm ging es vor allem um eine friedliche Landesöffnung. Auf seinen Informationen und Verhaltenshinweisen basierte auch das Gelingen der Mission des amerikanischen Admirals Perry im Jahr 1853. Unmittelbar nach dem preußischen Vertragsabschluss wurde Siebold von der japanischen Regierung nach Edo (Tokyo) berufen, um dort als Berater zu wirken.

Der Referent hat sich intensiv mit dem Leben und Wirken Siebolds befasst und viele Vorträge gehalten. Er ist 1. Vorsitzender der Siebold-Gesellschaft und Leiter des Siebold-Museums und Deutsch-Japanischen Forums in Würzburg, das mit seinen zahlreichen Ausstellungen, Vorträgen und Symposien und der ständigen Präsentation zur Geschichte der Würzburger Medizinerfamilie Siebold ein breites Publikum anzieht.

Im Anschluss an den Vortrag findet ein kleiner Empfang statt.

Eintritt frei


zurück zur Übersicht




Bilder von Ariane Kluge und Tanja Höls:
(Klicken zum Vergrößern)

zum Seitenanfang

zurück zur Übersicht