Einladung in Zusammenarbeit mit dem
Deutsch-Ungarischen Freundeskreis zum
Vortrag: „Magyarische Hunnen und bayerische Hundlinge“. Zur Erklärung des baierischen Kraftausdrucks: „A Hundt’ is er scho…“ mit Dr. Michael Weithmann am Donnerstag, dem
22. November 2012, 19.00 Uhr



Fernsehkoch Alfons Schuhbeck lobt den Ingwer über den Schellenkönig. Bei seinen Elogen auf dieses Gewürz sagt er meistens: „Der Hundling ist unglaublich flexibel einsetzbar.“ Ursprünglich stammt der Begriff Hundling aus dem bayerischen Schimpfwörterkanon und beschreibt so etwas wie einen Frechdachs, einen Schlingel oder einen Bazi. Aber wie es bei Schimpfwörtern oft üblich ist, schwingt gerne eine Prise Bewunderung und Anerkennung mit, wenn man jemanden einen Hundling nennt. Dr. Michael Weithmann von der Universität Passau kam bei der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Hundling zu dem Ergebnis, dass dieses Wort, sofern es als Kompliment verstanden wird, nichts mit dem Vierbeiner zu tun hat, sondern mit jenen ungarischen Hunnen, die den Bayern im Mittelalter sehr zu schaffen machten. Im Hundling lebt laut Weithmann der alte Respekt vor diesem Reitervolk fort.

Im Anschluss lädt der Freundeskreis zu einem Glas guten ungarischen Wein ein.

Eintritt frei

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Bilder von Wolfgang Sass
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